Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Studiengänge

Dieser Bereich ist seit dem 31.12.2013 nicht mehr aktualisiert worden und befindet sich aktuell in Bearbeitung (Stand Oktober 2019).

Das Studienangebot des Faches Musik in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung bereitet auf die musikalische Arbeit in unterschiedlichen Berufen und Handlungsfeldern im Rahmen mehrerer Studiengänge vor.

Diese sind:

1. Bachelor sonderpädagogische Förderung (beginnend im WS 2011/2012)

2. Bachelor Rehabilitationspädagogik (beginnend im WS 2011/2012)

3. Bachelor mit rehabilitationswissenschaftlichem Profil (keine Neueinschreibung zum WS 2011/2012)

   (= Lehramt Sonderpädagogik): Modul BKM1 im ersten Studienjahr.       

4. Bachelor Rehabilitationspädagogik (keine Neueinschreibung zum WS 2011/2012)

   (außerschulische Rehabilitationspädagogik): Musik als Ergänzungsfach im dritten Studienjahr – Module BKM2 und BKM3

5. Bachelor mit rehabilitationswissenschaftlichem Profil (keine Neueinschreibung zum WS 2011/2012)

   (= Lehramt Sonderpädagogik) ab dem 1. oder 2. Studienjahr: Musik als Unterrichtsfach

6. Lehramt für Sonderpädagogik

   (LPO 2003): Musik als Unterrichtsfach

7. Diplomstudiengang Rehabilitationswissenschaften

   (DPO 2001): Musik innerhalb der Studienrichtung "Ästhetische Bildung und Kreativtherapien – Kunst-Musik-Bewegung"

 

Weitere Angebote berufsbegleitender Qualifikationen, Fortbildungen und Tagungen finden sich unter InTakt.

 



Bachelor sonderpädagogische Förderung (ab WS 2011/2012)

Im zweiten Studienjahr dieses Bachelor-Studiengangs wird das Pflichtmodul "Ästhetische Bildung- Bewegung, Kunst, Musik" angeboten. Das Modul umfasst insgesamt 6 SWS. Diese setzen sich aus der Pflichtvorlesung  „Grundlagen der Ästhetischen Bildung und Kreativtherapien“ und zwei Seminaren  aus den Bereichen Bewegung, Musik und Kunst zusammen.

Die Vorlesung "Grundlagen der Ästhetischen Bildung und Kreativtherapien" stellt eine erste Einführung in die sonderpädagogischen und therapeutischen Grundlagen der Ästhetischen Bildung und Kreativtherapien für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung dar. Im Fach Musik werden Grundlagen wie die Wirkung von Musik, Akustische Grundlagen vermittelt, Fragen der Musikalischen Bildung, von Musik und Menschen mit Behinderung sowie Musik in Unterricht, Förderung und Therapie thematisiert. Sie wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Die Seminare verstehen sich als Angebote musikalischer Praxis. Dahinter steht der Ansatz, persönliche Erfahrungen im Umfang mit Musik eigenreflexiv machen zu können. Die Studierenden sollen sich als musikalisch aktive Menschen erleben und die Inhalte beziehen auf ihre künftige Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Gleichzeitig wird z.B. ein Liedrepertoire für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erworben sowie die Kompetenz, Singen oder elementare Liedbegleitungen anzuleiten.Pfeil In den Praxisveranstaltungen wird eine „Aktive Teilnahme“ erbracht.

 

weitere Informationen zum Studiengang finden Sie hier



Bachelor Rehabilitationspädagogik (ab WS 2011/2012)

Im Rahmen des Moduls G3 werden im ersten Studienjahr die Pflichtveranstaltungen "Grundlagen der Ästhetischen Bildung"  und "(Förder-)Pädagogische und kreativtherapeutische Grundlagen" angeboten.
Die Vorlesung "Grundlagen der Ästhetischen Bildung" stellt eine erste Einführung in die sonderpädagogischen und therapeutischen Grundlagen der Ästhetischen Bildung und Kreativtherapien für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung dar. Im Fach Musik werden Grundlagen wie die Wirkung von Musik, Akustische Grundlagen vermittelt, Fragen der Musikalischen Bildung, von Musik und Menschen mit Behinderung sowie Musik in Unterricht, Förderung und Therapie thematisiert. Die Vorlesung wird mit einer Klausur abgeschlossen.
Die Veranstaltung "(Förder-)Pädagogische und kreativtherapeutische Grundlagen" wird ab dem Sommersemester 2012 angeboten. Informationen hierzu folgen.

In den Modulen IP1 im ersten Studienjahr und IP2, sowie im Vertiefungsbereich Individuum und Vertiefungsbereich Gesellschaft im zweiten Studienjahr, werden voraussichtlich Seminare aus dem Bereich Bewegung, Kunst und Musik angeboten. Ein musikorientierts Profil ist durch das häufige Wählen von Veranstaltungen aus dem Bereich Musik möglich.

 

weitere Informationen zu dem Studiengang finden Sie hier


 

Bachelor mit rehabilitationswissenschaftlichem Profil (= Lehramt Sonderpädagogik) und Bachelor Rehabilitationspädagogik (außerschulische Rehabilitationspädagogik) Modul BKM 1 im ersten Studienjahr

Im ersten gemeinsamen Studienjahr dieser beiden Bachelorstudiengänge wird als Pflichtmodul das Modul BKM 1 angeboten. Es kann mit 6 oder mit 4 SWS studiert werden. Zur Pflichtvorlesung „Grundlagen der Ästhetischen Bildung und Kreativtherapien“ werden aus den Angeboten der drei Fachgebiete Bewegung, Kunst und Musik nach Interesse eine oder zwei Veranstaltungen aus dem Bereich Ästhetische Praxis gewählt.

Wird das Modul BKM 1 mit 6 SWS studiert, entfallen auf das Modul AWT 4 SWS – und umgekehrt. Die Vorlesung stellt eine erste Einführung in die sonderpädagogischen und therapeutischen Grundlagen der Ästhetischen Bildung und Kreativtherapien für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung dar. Sie wird mit einer Klausur abgeschlossen. In den Praxisveranstaltungen wird eine „Aktive Teilnahme“ erbracht.

Die Vorlesung befasst sich fächerübergreifend mit den Grundlagen der verschiedenen Disziplinen. Im Fach Musik werden Grundlagen wie die Wirkung von Musik, Akustische Grundlagen vermittelt, Fragen der Musikalischen Bildung, von Musik und Menschen mit Behinderung sowie Musik in Unterricht, Förderung und Therapie thematisiert.

Die Seminare verstehen sich als Angebote musikalischer Praxis. Dahinter steht der Ansatz, persönliche Erfahrungen im Umfang mit Musik eigenreflexiv machen zu können. Die Studierenden sollen sich als musikalisch aktive Menschen erleben und die Inhalte beziehen auf ihre künftige Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Gleichzeitig wird z.B. ein Liedrepertoire für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erworben sowie die Kompetenz, Singen oder elementare Liedbegleitungen anzuleiten.Pfeil

 


 

Bachelor Rehabilitationspädagogik (außerschulische Rehabilitationspädagogik): Musik als Ergänzungsfach im dritten Studienjahr – Module BKM 2 und BKM 3

Im dritten Studienjahr der außerschulischen Rehabilitationspädagogik kann Musik als sogenanntes Ergänzungsfach mit zwei Modulen studiert werden.

Das Modul BKM 2 dient der Verbindung von Theorie und Praxis. Es fokussiert die Reflexion und Anwendung von Konzepten der aktiven musikalischen Praxis und der Musiktherapie in rehabilitationspädagogischen und inklusiven Handlungsfeldern. Die Vertiefung musikalischer Praxis für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung in verschiedenen Lebenssituationen über die Lebensspanne hinweg bildet einen gleichwertigen Schwerpunkt. Ein weiteres Ziel liegt in der Erweiterung der Medienkompetenz der Studierenden und ihrer Fähigkeit musikalische Aktivitäten, z.B. in Gruppenimprovisationen, bei Liedbegleitungen, Bandarbeit oder Ensemblespiel, anzuleiten.

Aufbauend auf den Erfahrungen mit den Praxisfeldern ästhetischer Bildung mit dem Schwerpunkt Musik, gibt das Modul BKM 3 exemplarisch Einblicke in konkrete Handlungssituationen angewandter Musik in musiktherapeutischer und rehabilitationspädagogischer Praxis. Erweitert wird das Themenspektrum durch Musik und Musiktherapie in den Kulturen der Welt sowie Konzepte der Kulturpädagogik für und mit Menschen mit Behinderung. Der Fokus liegt sowohl auf der gleichberechtigten Teilhabe an der Musikkultur als auch der Möglichkeit, als Mensch mit Behinderung musikalisch- künstlerisch tätig zu werden. Dazu gehört u.a. die Planung, Organisation und Durchführung von Musikveranstaltungen, z.B. Bandtreffen und regionalen und internationalen Weiterbildungen. Das Modul vermittelt damit Kenntnisse über das kulturelle Leben im Zusammenhang mit Behinderung genauso wie zur Entwicklung von Finanzierungsmodellen.Pfeil

 


 

Bachelor mit rehabilitationswissenschaftlichem Profil (= Lehramt Sonderpädagogik) ab dem 1. oder 2. Studienjahr: Musik als Unterrichtsfach

 

Die Universität Dortmund ist neben der Universität Köln die einzige Institution in der BRD, in der das Schulfach Musik im Rahmen einer grundständigen Ausbildung zur Sonderschullehrerin / zum Sonderschullehrer in dieser Ausführlichkeit studiert werden kann.

Die musikpraktische und musiktheoretische Ausbildung entspricht der Ausbildung zur Musiklehrerin / zum Musiklehrer an Regelschulen (Primarstufe, Sekundarstufe I). Deshalb ist auch eine Aufnahmeprüfung im Fach Musik erforderlich, in der musikpraktische Fertigkeiten mit zwei Instrumenten sowie Kenntnisse der allgemeinen Musiklehre und Musiktheorie verlangt werden.

Nähere Informationen über die Aufnahmeprüfung sind zu erhalten beim:

Institut für Musik und ihre Didaktik der Universität Dortmund

Fachbereich 16, Emil-Figge-Str. 50, 44221 Dortmund.

 

Die musiktheoretischen, -wissenschaftlichen und instrumentalpraktischen Fächer werden im Institut für Musik und ihre Didaktik, Fachbereich 16, gemeinsam mit den Lehrämtern für Regelschulen studiert. Sie werden in der Studienordnung des Fachbereichs 16 beschrieben.

Folgende Veranstaltungen/Module können im Fachbereich 13 studiert werden:

  • Basismodul Bewegung
  • Modul 33 (Musikinstrumente)
  • Modul 35 komplettPfeil

 


 

Lehramt für Sonderpädagogik LPO 2003: Musik als Unterrichtsfach

 

Die Universität Dortmund ist neben der Universität Köln die einzige Institution in der BRD, in der das Schulfach Musik im Rahmen einer grundständigen Ausbildung zur Sonderschullehrerin / zum Sonderschullehrer in dieser Ausführlichkeit studiert werden kann.

Die musikpraktische und musiktheoretische Ausbildung entspricht der Ausbildung zur Musiklehrerin / zum Musiklehrer an Regelschulen (Primarstufe, Sekundarstufe I). Deshalb ist auch eine Aufnahmeprüfung im Fach Musik erforderlich, in der musikpraktische Fertigkeiten mit zwei Instrumenten sowie Kenntnisse der allgemeinen Musiklehre und Musiktheorie verlangt werden.

Nähere Informationen über die Aufnahmeprüfung sind zu erhalten beim:

Institut für Musik und ihre Didaktik der Universität Dortmund

Fachbereich 16, Emil-Figge-Str. 50, 44221 Dortmund

 

Zuständig für Fragen der Aufnahmeprüfung ist:

Herr STRiH. Reinhard Fehling (Tel.: 0231/755-4113)

Mail:

Informationen über Termine sind im Sekretariat des Instituts für Musik und ihre Didaktik zu erfragen.

(Tel: 0231/755-2957)

 

Die musiktheoretischen, -wissenschaftlichen und instrumentalpraktischen Fächer werden im Institut für Musik und ihre Didaktik, Fachbereich 16, gemeinsam mit den Lehrämtern für Regelschulen studiert.

Die Anteile des Studiums der Musikdidaktik werden in der Fakultät Rehabilitationswissenschaften unter sonderpädagogischen Aspekten studiert.

Die besonderen musikalischen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung werden unter psychologischen und soziologischen wie unter musikfachlichen Aspekten behandelt. Hier erfolgt auch eine Einführung in die Musiktherapie.

Einen besonderen Stellenwert nehmen praxisorientierte Veranstaltungen wie Gruppenimprovisation, Rhythmik, Instrumentenbau, Bandarbeit oder fächerübergreifende Konzepte zum Musikhören ein.

Weitere Informationen über das Studium des Schulfaches Musik im Rahmen der Sonderpädagogik erhalten Sie beim:

Lehrstuhl für Musikerziehung und Musiktherapie in

Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung

Frau Prof. Dr. Irmgard Merkt

Fakultät Rehabilitationswissenschaften der Universität Dortmund Fachbereich 13, Emil-Figge-Str. 50, 44221 DortmundPfeil

 


 

Diplomstudiengang Rehabilitationswissenschaften (DPO 2001): Musik als Teil der Studienrichtung "Ästhetische Bildung und Kreativtherapien – Kunst-Musik-Bewegung"

 

Allgemeines:

Mit Beginn des Wintersemesters 2001/02 begann an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften ein neuer Diplomstudiengang "Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung". Innerhalb dieses Studiengangs kann als eine von vier möglichen Studienrichtungen der Bereich "Ästhetische Bildung und Kreativtherapien – Kunst, Musik, Bewegung (KMB)“ studiert werden.

Dieser Studiengang wendet sich an Personen, die im Bereich rehabilitativer Hilfen u.a. Koordinierungs-, Konzeptions- und ggf. Leitungsfunktionen wahrnehmen wollen.

 

Aufbau des Diplomstudienganges Rehabilitationswissenschaften:

Das Studium umfasst 140 Semesterwochenstunden bei einer Regelstudienzeit von 9 Semestern inklusive Diplomprüfung, mit der der Diplomgrad „Diplom-Rehabilitationspädagoge“ bzw. „-Pädagogin“ erworben wird.

Zu Beginn des Studiums werden aus vier möglichen Studienrichtungen zwei gewählt, von denen eine als große und eine als kleine Fachrichtung (42 bzw. 20 Semesterwochenstunden) studiert wird. Diese Studienrichtungen sind:

  • Ästhetische Bildung und Kreativtherapien – Kunst, Musik, Bewegung (KMB)
  • Berufliche und soziale Bildung und Rehabilitation (BSR)
  • Frühförderung bei Behinderung (FF)
  • Sprachheilpädagogik (Logopädie / Sprachrehabilitation)(SHP)

Das Grundstudium vermittelt in 62 Semesterwochenstunden allgemeine, geschlechtsspezifische, medizinische und forschungsmethodische Grundlagen der Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung sowie Grundlagen der 1. und 2. Studienrichtung. Es wird nach 4 Semestern mit dem Vordiplom abgeschlossen.

Im Verlaufe des Grundstudiums wird daneben ein Orientierungspraktikum in einer sonderpädagogischen oder Rehabilitationseinrichtung der 1. Studienrichtung absolviert.

Im Hauptstudium (78 Semesterwochenstunden) werden dann die Inhalte der gewählten Studienrichtung konkretisiert und vertieft. Das bedeutet in Bezug auf die Studienrichtung KMB, dass Studierende sich innerhalb der ästhetischen Bildung auf einen der drei Beriche Kunst, Musik oder Bewegung spezialisieren muss.Pfeil

                                                                                                                                                      

Aufbau und Ziele der Studienrichtung "Ästhetische Bildung und Kreativtherapien – Kunst, Musik, Bewegung (KMB)"

 

Ziele der Studienrichtung:

Die Studienrichtung Ästhetische Bildung und Kreativtherapien vermittelt Theorien und anwendungsbezogene Kenntnisse der Bereiche Kunst, Musik und Bewegung.

Ziel der Ausbildung in der Studienrichtung Ästhetische Bildung und Kreativtherapien (KMB) ist es, die Studierenden mit dem Selbstverständnis und den Grundlagen künstlerischen Ausdrucks der Fächer bzw. Erfahrungsbereiche Kunst, Musik und Bewegung und ihren Arbeits- und Wirkungsweisen vertraut zu machen. Gleichzeitig wird ein breites Grundwissen über die Grundfragen ästhetischer Bildung, über Kulturarbeit und künstlerische Therapie vermittelt. Dies mit der Absicht, zum einen die persönliche Entwicklung der Studierenden in den künstlerischen Bereichen zu unterstützen und zum anderen die Bedeutsamkeit ästhetischen Handelns im beruflichen Feld von Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung deutlich zu machen.

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sollen sich in ihrem beruflichen Feld im Bereich der ästhetischen Bildung selbst einbringen können und qualifiziert den Bereich der ästhetischen Bildung und künstlerischen Therapien vertreten und organisieren können. Eine weitergehende Qualifikation zur Kunst-, Musik- und/oder Bewegungstherapeutin ist mit universitären oder außeruniversitären Zusatzqualifikationen möglich.

 

Zum Studium der Studienrichtung Ästhetische Bildung und Kreativtherapien (KMB) im Grund- und Hauptstudium:

Grundstudium: Ästhetische Bildung und Kreativtherapien (KMB) als 1. Studienrichtung

Im Grundstudium ist eine Vorlesung mit Übung verpflichtend: Modul KMB 1 mit 2 SWS Vorlesung und 2 SWS anschließender Übung (Zeitkorridor: Mittwoch Vormittag 8.00 – 12.00 Uhr). Diese Einführung in die Grundlagen der drei Fächer bzw. Erfahrungsfelder Kunst, Musik und Bewegung wird ergänzt durch Modul KMB 2 mit 12 SWS in Form von Praxisveranstaltungen. Aus jedem der drei Fächer bzw. Erfahrungsfelder sollen je 4 SWS belegt werden: So wird ein breiter Überblick über die Grundlagen dieser drei Bereiche der künstlerischen Aktivitäten im Rahmen der Ästhetischen Bildung und Kreativtherapien geschaffen.

 

Grundstudium: Ästhetische Bildung und Kreativtherapien (KMB) als 2. Studienrichtung

Im Grundstudium ist eine Vorlesung mit Übung verpflichtend: Modul KMB 1 mit 2 SWS Vorlesung und 2 SWS anschließender Übung (Zeitkorridor: Mittwoch Vormittag 8.00 – 12.00 Uhr). Diese Einführung in die Grundlagen der drei Fächer bzw. Erfahrungsfelder Kunst, Musik und Bewegung wird ergänzt durch Modul KMB 2a, b oder c mit 8 SWS in Form von Praxisveranstaltungen.

Es wird ein Schwerpunkt aus einem der drei Bereiche Kunst, Musik oder Bewegung gewählt.Pfeil

Die Modulübersicht zum Grundstudium finden Sie hier.

 

Hautstudium: Ästhetische Bildung und Kreativtherapien (KMB) als 1. Studienrichtung

Im Hauptstudium wird einer der drei Bereiche bzw. Erfahrungsfelder Kunst oder Musik oder Bewegung mit insgesamt 26 SWS vertieft.

Im Hauptstudium wird das Modul KMB 3/1 studiert, bestehend aus 8 SWS. Es vermittelt Theorie der Ästhetischen Bildung und Kreativtherapien und ihre Umsetzung in Kulturarbeit und Therapie. Die künstlerische Praxis wird über die Module KMB 4 a, b, oder c, KMB 5 a, b, oder c und 6 a, b oder c vermittelt. Es wird eines der drei Erfahrungsfelder studiert.

 

Hautstudium: Ästhetische Bildung und Kreativtherapien (KMB) als 2. Studienrichtung

In der Studienrichtung Ästhetische Bildung und Kreativtherapien (KMB) als zweiter Studienrichtung wird das Modul KMB 3/1 mit 4 SWS studiert. Es besteht aus 4 SWS und vermittelt Theorie der Ästhetischen Bildung und Kreativtherapien und ihre Umsetzung in Kulturarbeit und Therapie. Die künstlerische Praxis wird über die Module KMB 4 a,b, oder c und 6a,b oder c vermittelt. Es wird eines der drei Erfahrungsfelder studiert.

In der 2. Studienrichtung wird im Hauptstudium eines der drei Erfahrungsfelder Kunst, Musik oder Bewegung mit 12 SWS studiert.

Im Fach Musik verteilen sich diese auf drei Module mit je 4 SWS:

  • KMB 3/1 „Verfahren und Handlungsfelder der Kreativtherapien“ (P) Vorlesung und Seminar (fächerübergreifend)
  • KMB 4 „Ästhetische Praxis Musik“ und
  • KMB 6 „Angewandte Musik“.

Die beiden Veranstaltungen aus den Modulen 4 und 6 können frei gewählt werden. In einer der Veranstaltungen ist eine Leistung zu erbringen, z.B. ein Referat mit Ausarbeitung, in dem anderen eine aktive Teilnahme.Pfeil

Die Modulstruktur zum Hauptstudium finden Sie hier.

 

 

Inhalte des Schwerpunktes Musik innerhalb der Studienrichtung „Ästhetische Bildung und Kreativtherapien – Kunst, Musik, Bewegung (KMB)“

Der inhaltliche Schwerpunkt der musikbezogenen Ausbildung in der Studienrichtung "Ästhetische Bildung" orientiert sich an den bisher gültigen Vorgaben für die Fördermaßnahmen Musiktherapie/Rhythmik im Rahmen des Diplomstudiengangs Erziehungswissenschaften, jedoch ohne eine Festlegung des zeitlichem Umfangs der einzelnen Fächer.

 

Theoretische Fächer:

Im Rahmen der theoretischen Ausbildung vermittelt der Schwerpunkt Musik in der Studienrichtung "Ästhetische Bildung" Grundlagen der Musikpsychologie und der Musiktherapie. In spezialisierten Seminaren werden konkrete musiktherapeutische Konzeptionen und Modelle vorgestellt und für den praktischen Einsatz vermittelt. Daneben spielen besondere musiksoziologische Aspekte der Situation von Menschen mit Behinderung eine wichtige Rolle.

Musikpraktische Fächer:

In der musikpraktischen Ausbildung liegt der Schwerpunkt auf Methoden des elementaren Musizierens, der Improvisation sowie des praxisgerechten Arrangements. Einzelne Themen sind:

  • Instrumentale und vokale Improvisation / Musikalische Gruppenimprovisation
  • Musik und Bewegung/Rhythmik
  • Musikinstrumente und ihr Einsatz in der Therapie elementares Musizieren, Percussion, Praxis der pädagogischen Musiktherapie
  • Ensemblespiel/Ensembleleitung, Liedbegleitung/ Arrangement/Musizieren und Instrumentalspiel mit Behinderten

Neben diesen Bereichen finden vor allem fächer- und kunstübergreifende sowie störungsspezifische Handlungsansätze besondere Beachtung.

Praktika:

Im Hauptstudium muss neben der fachlichen Ausbildung an der Universität ein 12-wöchiges Praktikum in einer sonderpädagogischen Einrichtung erfolgen. Dieses Praktikum ist inhaltlich auf die erste gewählte Studienrichtung bezogen. Der Lehrstuhl für Musikerziehung und Musiktherapie in Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung verfügt hier über zahlreiche Kontakte zu musikalischen Einrichtungen, die in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung tätig sind (siehe Praktikumsbank:).

Nähere Auskünfte hierzu erteilt Frau Prof. Dr. Irmgard Merkt

Anmerkung:

In Dortmund findet keine Ausbildung zur (klinischen) Musiktherapeutin oder zum Musiktherapeuten statt. In Dortmund werden PädagogInnen ausgebildet, die ein Grundwissen in Musiktherapie als eine Möglichkeit der Förderung von behinderten Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen anwenden können.Pfeil