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wissenschaftliche Arbeiten 151-200 (1986-1987)

151 Powilleit, Beate 2 Exemplare (Musiktherapie)
  • Darstellung der anthroposophischen Musiktherapie auf der Grundlage des heilpädagogischen Verständnisses von seelen-pflegebedürftigen Kindern

Die Kandidatin hatte die Aufgabe, die in der Anthroposophie angesiedelte Musiktherapie in ihrer Anwendung bei behinderten Kindern darzustellen. Es zeigte sich, daß spezielle Anwendungen nur aus der Kenntnis anthroposophischer Anschauung zu erklären und zu verstehen sind. Es gelingt der Kandidatin die Denkweise zu erläutern, zu systematisieren und einen Grund zum Verständnis sowohl des Hintergrundes der Seelenpflegebedürftigkeit als auch der gezielten Anwendung von Musik im Verständnis der Anthroposophie zu legen.


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153 Strohmeyer, Wiebke (Geistigbehinderte)

  • Musik und Bewegung im Rahmen der Förderung schwerstbehinderter Kinder innerhalb des Gruppenverbandes in einer Schule für Gb

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Durchführung einer Förderung schwerstbehinderter Kinder. Die Kandidatin stellt ihr Verständnis von geistiger Behinderung und Schwerstbehinderung dar. Die rhythmisch- musikalische Erziehung und ihre Ziele im Rahmen einer Förderung Geistigbehinderter und Schwerbehinderter werden anschließend beschrieben. Aus der Darstellung beider Bereiche entnimmt die Kandidatin die Formulierung der Ziele, die sie mit dem Mittel der Rhythmik erreichen will. In mehreren Kreisen nähert sie sich beschreibend der Praxis der durchgeführten Förderung. Überzeugende Resultate sind neben den Ergebnissen erfolgreicher Förderung auch das Aufzeigen der Grenzen der Gruppenförderung und die Hinweise auf die ergänzende Aufgabe der Einzelförderung.


154 Burkhard, Ute (Geistigbehinderte/Freizeit)

  • Möglichkeiten der Integration geistig Behinderter in Musiziergemeinschaften

Die Integration Behinderter und somit auch Geistigbehinderter steht z.Zt. als Forderung für pädagogisches und gesellschaftliches Handeln. Die Kandidatin zeigt in ihrer Arbeit auf, auf welche Weise im gemeinsamen Musizieren Möglichkeiten einer Integration genutzt werden können. Dazu kann sie auf Erfahrungen hinweisen, die im Gefolge eines Modellversuchs gemacht wurden. In Gesprächen und Befragungen konnte die Kandidatin die Erkenntnisse zur Thematik zusammentragen und kritisch würdigen. Sie legt hierzu die Grundlage durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Ansätzen zum Begriff der Integration und der Freizeit, wobei sie eindeutig Stellung bezieht. Umfangreiche Überlegungen zur Bedeutung der Musik in der Freizeitgestaltung Geistigbehinderter und zur Aufgabenstellung von Musikschulen führen schließlich zum Aufweis der Durchführbarkeit einer Integration im aufgezeigten Rahmen.


155 Coers, Barbara 2 Exemplare (Geistigbehinderte/Freizeit)

  • Musik im Freizeitverhalten geistigbehinderter Kinder und Jugendlicher - Konsequenzen für den Unterricht in Musik

Eine Erhebung über das Freizeitverhalten geistigbehinderter Schüler mit besonderer Blickrichtung auf die Stellung der Musik steht im Mittelpunkt der Arbeit. Überlegungen zum Begriff der Freizeit allgemein und die Entscheidung für die Definition Opaschowskis bilden eine Grundlage der Arbeit. Den zweiten wesentlichen Bestandteil bildet die an zwei Schulen für Geistigbehinderte durchgeführte Befragung von je 23 Schülern der Ober- und Werkstufe. Die Ergebnisse der Befragung werden danach mit den durch den Katalog Zielnioks ergänzten Thesen Opaschowskis in Beziehung gesetzt. Die Interpretation der Aussagen zur Befragung haben somit einmal ihren besonderen Eigenwert, zum anderen stützen und verdeutlichen sie ein System zum Freizeitverhalten. Der Auftrag der Schule wird vor diesem Hintergrund in einer Reihe von Folgerungen aufgezeigt.


156 Brune, Birgit 2 Exemplare (Autismus/Musiktherapie)

  • Möglichkeiten der Anwendung von Musik im Rahmen der Förderung autistischer Kinder

157 Paschko, Michael (Geistigbehinderte/Singen)

  • Über das Singen mit geistig Behinderten

Singen galt bis in die 70er Jahre als die zentrale Form des Musizierens mit Geistigbehinderten. Der Kandidat hatte die Aufgabe, nach 1945 erschienene Literatur auf ihre Aussagen zum Singen mit Geistigbehinderten zu überprüfen und daraus den jetzigen Stellenwert und die Möglichkeiten des Singens abzuleiten. Als Grundlage behandelt er zunächst Aspekte der geistigen Behinderung in ihrer Bedeutung für das Singen und die Beeinträchtigung des Singens durch geistige Behinderung. Darauf aufbauend kann sich der Kandidat mit Texten und Formen des Singens, des Singens als Hilfsmittels und schließlich dem Stellenwert des Singens auseinandersetzen. Kriterien der Liedauswahl und methodische Aspekte des Lernens von Liedern schließen die Arbeit ab.


158 Beyer, Joachim 2 Exemplare (Lernebehinderte/Didaktik)

  • Der Einsatz von Schulfunksendungen im Fach Musik an der Schule für Lb

Schulfunksendungen gehen, wie der Kandidat nachweist, auf das Jahr 1924 zurück und gehören somit zu den ältesten Sendereihen des Rundfunks. Dennoch scheint ihr Einsatz im Fach Musik an der Sonderschule für Lb nahezu unbekannt zu sein. Der Kandidat entwickelt in seiner Arbeit den sinnvollen Bezug von Musik- Schulfunksendungen zu den Aufgaben der Schule für Lb und zu den anthropogenen und sozio- kulturellen Vor-aussetzungen der Sonderschüler. Das Begriffsverständnis nach Kanner zugrunde legend, geht er der musikalischen Realität des Sonderschülers nach, hier vor allem im Umfeld der Musikrezeption. Die Literatur zu diesem Themenkreis wird umfassend herangezogen und interpretiert. Von dort aus bietet sich die Auseinandersetzung mit dem Rundfunk-Medium Musik an, das vornehmlich unter dem Aspekt der Musik geschieht. Unter dem Hinweis auf das konkrete Angebot der Rundfunksender und eigenen Erfahrungen im Unterricht werden die Möglichkeiten und Voraussetzungen eines Einsatzes von Musik- Schulfunksendungen aufgezeigt.


159 Harz, Berthold 2 Exemplare (Blinde/Singen)

  • Zur Wiederspiegelung der Lebenssituation Blinder in Liedern - Zeugnisse gesellschaftlicher Wirklichkeit

Die Behandlung des Themas erfordert auf der einen Seite eine Behandlung der Lebenssituation Blinder und auf der anderen Seite die Untersuchung von Liedern im Hinblick auf ihre Entstehung und ihren Inhalt. Die von dem Kandidaten in intensiver Sichtung gefundenen Lieder wurden kategorisiert und interpretiert.


160 Zimmer, Marianne (Körperbehinderte/Didaktik)

  • Elektronische Musikinstrumente und Technische Hilfen für das Musizieren Körperbehinderter in Unterricht und Freizeit

Dem Musizieren Körperbehinderter stehen in vielen Fällen Einschränkungen in den Körperbereichen gegenüber, die zum Spielen bestimmter Instrumente tätig sein müssen. Ein Teil der Arbeit behandelt auf der einen Seite die bisher üblichen Anpassungen und Umbauten, die ein Instrumentalspiel ermöglichen, auf der anderen Seite behandelt sie die neuen Möglichkeiten elektronischer Musikinstrumente. Übergreifend bleibt die zentrale Überlegung, ob, wann und wie die genannten Instrumente sinnvoll von Körperbehinderten genutzt werden können.

Die Arbeit setzt sich zunächst mit dem betroffenen Personenkreis, den Bedingungen von Schule und Unterricht und der Freizeit auseinander. Der Darstellung technischer Hilfen für das Intrumentalspiel bis hin zum Aufzeigen ihres Einsatzes bei je beschriebenen Bedingungen gilt der 2. Teil der Arbeit. In besonderer Weise wird die Problematik elektronischer Musikinstrumente angegangen. Die Kandidatin hat sich hier mit akustischen und physikalischen Grundlagen befasst und sich im Hinblick auf das vielfältige Angebot einer elektronischen Klangerzeugung informiert. Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes elektronischer Musikinstrumente beim Musizieren Körperbehinderter werden aufgezeigt.

Die Arbeit enthält eine Aufbereitung der didaktischen Begründung und Verwendung von Unterrichtshilfen und elektronischen Musikinstrumenten, mit kritischer Beleuchtung von Unterrichtserfahrungen mit elektronischen Musikinstrumenten - allerdings nicht an einer Körperbehindertenschule.


161 Hodiak, Josip (Geistigbehinderte/Musiktherapie)

  • Förderung der Lernfähigkeit durch musikalisch- rhythmische Aktivitäten (Gb)

162 Zipfel, Ursula (Geistigbehinderte/Rhythmik)

  • Förderung geistigbehinderter Jugendlicher durch Rhythmik - Ziele und Inhalte der Rhythmik im Unterricht der Werkstufe in der Schule für Geistigbehinderte (Sonderschule)

Mit der vorliegenden Arbeit unternimmt die Kandidatin den Versuch, die Fördermöglichkeiten des Erziehungsbereiches Rhythmik zu übertragen. Sie geht dabei zunächst von der Beschreibung des Personenkreises und den Zielvorstellungen der Schule für Geistigbehinderte aus.

Einen wesentlich breiteren Raum nimmt hingegen die Darstellung und Diskussion der Lebensperspektive geistigbehinderter Jugendlicher ein, wobei die Kandidatin insbesondere die Bereiche, Wohnen, Arbeit, Freizeit in den Mittelpunkt rückt und das unter besonderer Berücksichtigung des Kommunikations- und Sozialverhaltens der Zielgruppe. Die daran anschließenden Ausführungen zur Theorie und Praxis der Rhythmik bilden das Kernstück der vorliegenden Arbeit. Aus einer eingehenden Diskussion des theoretischen Ansatzes der Rhythmik und der Darstellung der Rhythmik in der Sonderpädagogik entwirft die Kandidatin auf der Basis der vorangestellten Kapitel, ein Kompendium von Übungsbeispielen für geistigbehinderte Jugendliche und Erwachsene. Hervorzuheben ist, daß eine solche Fülle von praktischen Anregungen in dieser Weise bisher nicht existiert. Dabei hat die Kandidatin eine Fülle von Literatur und Praxisanleitungen zur rhythmischen Förderung Behinderter und Nichtbehinderter für den Unterricht an der Schule für Geistigbehinderte z.T. völlig neu bearbeitet.


163 Müllemann, Renate 2 Exemplare (Geistigbehinderte/Freizeit)

  • Zur Theorie und Praxis gemeinsamen Musizierens als Möglichkeit aktiver Freizeitgestaltung bei geistigbehinderten Jugendlichen und Erwachsenen

Die Bedeutung des gemeinsamen Musizierens als eine Möglichkeit aktiver Freizeitgestaltung geistig Behinderter wird in der sonderpädagogischen Musikerziehung seit längerem gefordert, praktische Modelle sind jedoch bislang eher selten.

Vor diesem Hintergrund erhält die Arbeit der Kandidatin besondere Bedeutung.

Ausgehend von der Beschreibung des Personenkreises und einer krititischen Analyse der Lebenssituation geistigbehinderter Erwachsener widmet sich die Kandidatin in Teil II der Arbeit der Bedeutung von Freizeit. Die allgemeinen Aussagen zur Funktion und Bedeutung von Freizeit überträgt die Autorin auf den Personenkreis geistig Behinderter, wobei sie das Recht geistig behinderter Erwachsener auf eine ihren Bedürfnissen entsprechende Freizeitgestaltung unterstreicht, die jedoch nicht isoliert von den Freizeitorten und -angeboten Nichtbehinderter stattfinden sollte.

Einen möglichen Weg, den genannten Forderungen gerecht zu werden, sieht die Verfasserin im Instrumentenspiel und gemeinsamen Musizieren. Ausgehend von den musikpsychologischen Grundlagen für das Instrumentenspiel und seiner Bedeutung für die Gesamtpersönlichkeit Behinderter und Nichtbehinderter, entwickelt die Kandidatin einen Katalog von Forderungen und Vorschlägen, der sowohl inhaltlich als auch organisatorisch Bedingungen für das gemeinsame Musizieren Behinderter und Nichtbehinderter umfasst.


164 Rieger, Martin (Didaktik)

  • Mittelalterliche Bläsermusik im Musikunterricht an der Sonderschule und Schulen der Sek. I (Ex. Köln)

165 Spindler-Morfeld, Birgit und Terzer, Eva 2 Exemplare (Rhythmik)

  • Zu den Problemen theoretischer Darstellung der Rhythmik - Eine vergleichende Untersuchung

Das Anliegen der vorliegenden Arbeit ist nach Aussage der Autoren der Vergleich verschiedener theoretischer Annäherungsversuche an die Rhythmik.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird zunächst die Funktion einer Theoriebildung allgemein beschrieben, um anschließend eine Begründung für die Notwendigkeit einer Theorie der Rhythmik aus ihrem Stellenwert innerhalb der Erziehungswissenschaft abzuleiten.

Die Arbeit enthält eine breit angelegte inhaltliche Darstellung der z. Zt. wichtigsten Theoriekonzepte der Rhythmik von R. Konrad, E. Erdmann, B. Vogel-Steinmann, A. Sommer und I. Frohne.

Im dritten Kapitel setzen die Autorinnen sich mit den philosophischen und psychologischen Grundlagen und ihrem Stellenwert zur Klärung rhythmischer Phänomene im Hinblick auf die Theoriebildung auseinander. Zu diesem Zweck werden zunächst wesentliche Schlüsselbegriffe der jeweiligen Autoren herausgestellt, um diese dann anschließend auf der Basis sehr detaillierter und differenzierter Literanturanalysen zu diskutieren und auf ihre Verwendbarkeit für die Theoriebildung zu hinterfragen.

Die Arbeit enthält eine sehr genaue Analyse der jeweils verwendeten Grundlagenliteratur und der damit verbundenen kritischen Auseinandersetzung mit den dazu gemachten Ausführungen der jeweiligen Autoren.

In Kapitel vier der Arbeit setzen die Kandidatinnen sich mit den Gemeinsamkeiten der theoretischen Ansätze hinsichtlich zentraler Aspekte auseinander. Es erfolgte einer Heraushebung zentraler Begriffe sowie die kritische Analyse des zu bearbeitenden Materials.

Um die Bedeutung der Rhythmik innerhalb der Erziehungswissenschaft herausarbeiten zu können setzten sie sich in Kap. 5, 6 und 7 mit der Frage der Relevanz der erarbeiteten Begriffe aus anthropologischer, entwicklungspsychologischer und pädagogischer Sicht auseinander und hinterfragte die dargestellten Konzeptionen auf ihre Beziehungen zu unterschiedlichen pädagogischen therapeutischen Ansätzen.

Den Abschluß der Arbeit bildet die Diskussion der dargestellten und analysierten theoretischen Ansätze.


166 Knecht, Peter (Geistigbehinderte/Musiktherpie)

  • Über den Einsatz von Musik an Einrichtungen des Elternverbandes "Hilfe für das autistische Kind"

167 Rehme, Dorothea 2 Exemplare (Früherziehung)

  • Musikalische Früherziehung im Kindergarten für behinderte und nichtbehinderte Kinder

Die gemeinsame musikalische Früherziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern steht im Mittelpunkt der Arbeit. Die Kandidatin klärt zunächst die Begriffe von Integration und Nichtaussonderung und entscheidet sich bei ihrem Vorhaben für den letztgenannten Begriff. Dem Problem einer Interaktion zwischen Behinderten und Nichtbehinderten wird weiter nachgegangen, um sich dann ausführlich den Möglichkeiten einer gemeinsamen Früherziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern im Kindergarten allgemein und der musikalischen Früherziehung im besonderen zuwenden.


168 Rathmann, Annette (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Der Musikunterricht an der Schule für Gb als Vorbereitung für das Gitarrenspiel in der Freizeit

Eine wesentliche Aufgabe des Faches Musik an der SfGb ist die Vorbereitung auf die Gestaltung der Freizeit. Die Kandidatin zielt in ihrer Arbeit auf das Gitarrenspiel als Freizeitbeschäftigung ab und geht dieses Vorhaben von verschiedenen Seiten her an, so mit der Beschreibung des Personenkreises. Dem Freizeitbegriff wird im Hinblick auf das Freizeitverhalten Geistigbehinderter nachgegangen und schließlich der Musikunterricht an der SfGb beschrieben und kritisch betrachtet. Die Kandidatin begründet ihr eige-nes Vorhaben durch den Verlauf und die Ergebnisse eines Modellversuchs, um dann die eigenen Resultate vorzustellen und zu interpretieren.


169 Kesper, Marlies (Sprachbehinderte/Rhythmik)

  • Rhythmik im Primarbereich der Schule für Sprachbehinderte

Rhythmik besitzt ihren Stellenwert innerhalb der Richtlinien für die SfSp. Dennoch scheitert der Weg in die Schulpraxis daran, daß kaum Lehrer eine Ausbildung in Rhythmik haben. Die Kandidatin zeigt daher Möglichkeiten der Anwendung von Rhythmik im Primarbereich der Schule anhand eigener Unterrichtsversuche auf. Dieser praktischen Anwendung schickt sie Überlegungen zum Gebiet der Rhythmik, zur Sprachbehinderung und zur Rhythmik in der Sprachbehindertenschule vorweg.


170 Klinge, Petra (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Die Entwicklung musiktherapeutischer Konzeptionen in der Erziehung und Förderung geistig Behinderter

Die Kandidatin hatte die Aufgabe, an Hand von Staatsarbeiten die von 1970 bis 1987 zum Thema Musik bei Geistigbehinderten geschrieben wurden, die Entwicklung musikpädagogischer Konzeptionen allgemein und für den Unterricht mit Geistigbehinderten im Besonderen aufzuzeigen. Den Definitionsversuchen von Menschen mit geistiger Behinderung seit 1970 folgen Erörterungen zur Erziehung und Förderung geistigbehinderter Kinder in der SfGb, in erster Linie dargestellt an den sich wandelnden Richtlinien, und der Darstellung der Entwicklung der Konzeption in der allgemeinen Schul- und Musikpädagogik, wie sie sich in den Staatsarbeiten niederschlägt. Sie werden schließlich im Hinblick auf die verschiedenen Unterrichtsfelder des Faches Musik kritisch verglichen.


171 Kubalski, Ursula 2 Exemplare (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Spiellieder als Förderungsmöglichkeit der Schule für Gb

Die Kandidatin unternimmt den Versuch, Förderungsmöglichkeiten in verschiedenen pädagogisch bedeutsamen Bereichen aufzuzeigen. Nach einer Beschreibung der geistigen Behinderung und von Verhaltens- und Leistungmerkmalen geistigbehinderter Schüler, entwickelt sie didaktische Konsequenzen in einer Ableitung von Unterrichtsprinzipien verschiedener Autoren. Nach einem Exkurs über den Musikunterricht bei Geistigbehinderten wird das Spiellied in den Mittelpunkt der Beobachtungen gestellt und es werden sechs Bereiche einer Förderungmöglichkeit entwickelt.


172 Schmidt, Beate (Sehbehinderte/Tanz/Rhythmik)

  • Möglichkeiten der Rhythmik im Primarbereich der Schule für Sehbehinderte

Das Thema wird von der Kandidatin von Aussagen zur Sehbehinderung und zur Schule für Sehbehinderte eingeleitet. Von den Grundlagen der Rhythmik her, die aus dem Verständnis verschiedener Autoren abgeleitet werden, und von den Arbeitsschwerpunkten ausgehend, werden jeweils die Schwierigkeiten der Rhythmik in der Anwendung bei Sehbehinderten aufgezeigt. In einer Unterrichtsreihe unternimmt sie es, ihre Hypothese in der Praxis zu erproben. In gut überlegten Rhythmikstunden gelingen ihr weitere Einsichten in die Wirkungsweise der Rhythmik.


173 Gurk, Maria (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Figurenspiel im Musikunterricht der Schule für Gb

In der Themenstellung liegt bereits die Forderung nach der Begründung eines nicht unbedingt ersichtlichen Zusammenhangs. Die Kandidatin muß daher aus dem Verständnis von darstellendem Spiel, der Forderung nach projektorientiertem Unterrricht der Richtlinien für die Schule Gb und der Verbindung von Musik und Bewegung die Berechtigung für das von ihr im zweiten Teil der Arbeit beschriebene Figurenspiel im Musikunterricht ableiten.


174 Henche, Katharina (Sehbehinderte/Tanz)

  • Bewegung und Tanz im Musikunterricht der Primarstufe an der Schule für Sehbehinderte

175 Mangel, Robert (Lernbehinderte/Instrumentalunterricht)

  • Schlagzeugunterricht mit Lb

176 Dontsch, Beate (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Das musikalische Handlungsrepertoire des Sonderschullehrers an der Schule für Gb

Das musikalische Handlungsrepertoire des Sonderschullehrers steht in Abhängigkeit von einer Vielzahl von Bedingungen. Die Kandidatin geht daher einzelnen Faktoren nach, die sie näher beschreibt. Bei der Beschreibung des Personenkreises bezieht sie eindeutig Stellung, ebenso wie beim Bericht über den Auftrag und die Organisation der Sonderschule. Sie setzt sich mit den Richtlinien auseinander, die dem Fach Musik einen nur unzureichenden Raum zugestehen. Schließlich stellt sie Lernfelder des Faches Musik dar und führt in die Aufgabenbereiche der Musik als Unterrichts- und Gestaltungsprinzip ein. Abschließend wird das Handlungsrepertoire des Sonderschullehrers in seiner Individualität entwickelt.


177 Günther, Wilhelm 2 Exemplare (Erziehungsschwierige/Musiktherapie)

  • Zur Theorie und Praxis einer pädagogischen Musiktherapie im ambulanten Dienst.

Analyse und Perspektiven vor dem Hintergrund eines ökologischen Ansatzes.

Die Arbeit versucht zunächst über drei Problemfelder und deren Zusammenwirken Auskunft zu geben: der pädagogischen Musiktherapie, dem sonderpädagogischen ambulanten Dienst und dem ökologischen Ansatz. Durch Einzeldarstellung wird die Logik der Zusammenhänge herausgestellt. Die sachliche Auseinandersetzung mit Begriff und Anwendung der pädagogischen Musiktherapie führt zu ihrer Akzeptanz als mögliche Therapieform im ambulanten sonderpädagogischen Dienst unter ökologischem Aspekt. Generell dient die pädagogische Musiktherapie dem Autor als Agens zur Verdeutlichung seiner Intentionen. Die Diskussion um den "theoretischen Entwicklungsstand der Sonderpädagogik" wird von deren Stellung zum Mündigkeitsprinzip aus geführt und am Grad der Erfüllung dieser Vorgabe gemessen. Hieraus wird die Entscheidung für einen ökologischen Ansatz von Sonderpädagogik abgeleitet. Vor diesem Hintergrund wird die Notwendigkeit eines ambulanten Dienst als außerschulisches Angebot innerhalb der Sonderpädagogik einsichtig.

In einem abschließenden Kapitel leitet der Autor aus einer durchgeführten Befragung und deren Interpretation den Bedarf an pädagogischer Musiktherapie innerhalb des ambulanten Dienstes ab.


178 Ruße, Susanne (Lernbehinderte/Singen)

  • Spiele mit der Stimme in der Unterstufe für Lb

Die Kandidatin führt über eine Sachanalyse der Bereiche, die ihr zentrales Thema umgeben, zur Konzeption und zur Durchführung einer Unterrichtsreihe. Dabei wird die Behandlung der Fragestellung zur Lernbehinderung und zur Schule für Lb in konzentrierter Form geleistet. Der Anatomie und Physiologie des Stimm- und Sprachtraktes widmet sie eine intensive Behandlung. Analyse und Darstellung der Unterrichtsreihe beziehen sich insbesondere bei der didaktischen Analyse auf die vorher aufgewiesenen didaktischen Prinzipien.


179a

179b Paschko, Anja und Hütz-Wagner, Anne-Kathrin 2 Exemplare (Geistigbehinderte/Wahrnehmung)

  • Möglichkeiten des Einsatzes von Musik und Tanz mit geistig behinderten Erwachsenen in der Werkstatt für Behinderte.

Den Möglichkeiten des Einsatzes von Musik und Tanz mit geistig behinderten Erwach-senen in der Werkstatt für Behinderte wird hier nachgegangen. Innerhalb des aktuellen Themas der Erwachsenenbildung wurde der Einsatz von Musik noch nicht systematisch angesprochen.

Die Arbeit beinhaltet Überlegungen zur Erwachsenenbildung mit geistig Behinderten. Unter Heranziehung und Interpretation aussagekräftiger Literatur stellen die Autorinnen zunächst Begründungszusammenhänge und Funktionen der Erwachsenenbildung mit geistig Behinderten dar, um von dort aus das Normalisierungsprinzip als Maßstab für Angebote der Erwachsenenbildung besonders zu fordern. Auf dieser Basis werden didaktische und methodische Überlegungen und Organisationsformen der Erwachsenenbildung mit geistig Behinderten diskutiert und zu Lösungsmöglichkeiten geführt.

Als spezielles Gebiet wird der Einsatz von Musik innerhalb der Erwachsenenbildung begründet und stellen die Bedeutung des Musikhörens und des Instrumentalspiels heraus.


180 Domhöver, Ulrich (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Möglichkeiten des Einsatzes von Trommeln im Musikunterricht an der Schule für Gb

Der Kandidat untersucht in seiner Arbeit Möglichkeiten des Einsatzes von Trommeln im Musikunterricht der Schule für Gb. Dem liegen Unterrichtsversuche zugrunde, die von ihm im Rahmen eines Schulversuchs durchgeführt worden sind. Das Umfeld des zentralen Gebietes der Fördermaßnahme wird von dem Kandidaten einerseits mit der Beschreibung des Personenkreises mit Hilfe verschiedener Definitionen und andererseits den Anwendungunsmöglichkeien von Musik innerhalb einer Pädagogischen Musiktherapie umschrieben. Ausführlich befaßt sich der Kandidat danach mit den Trommelinstrumenten, ihrer Spielweise und ihrer Bedeutung im schwarz- afrikanischen Kulturbereich. Die Beschreibung und die Interpretation des Schulversuchs und seiner Ergebnisse stellen schließlich die Möglichkeiten gezielter Förderung der Behinderten mit Hilfe des Trommelspiels heraus.


181 Hoffmann, Anke 2 Exemplare (Geistigbehinderte/Rhythmik)

  • Die Bedeutung von Musik und Bewegung für die Arbeit mit Geistigbehinderten

Entsprechend der Themenstellung erarbeitet die Kandidatin die beiden Erlebnisbereiche Bewegung und Musik zunächst im Hinblick auf die Entwicklung des Menschen. Hierbei werden verschiedene Thesen zum Stellenwert von Bewegung aufgezeigt. Als Form des Zusammenwirkens von Musik und Bewegung stellt die Kandidatin den Tanz heraus und begründet die Tanzerziehung in ihrer Bedeutung für die Arbeit mit Geistigbehinderten


182 Jansen, Andrea 2 Exemplare (Lernbehinderte/Früherziehung)

  • Anwendung von Musik in der Frühförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder in Fördereinrichtungen in NRW

183 Terschlüssen, Michaela (Geistigbehinderte/Instrumentalunterricht)

  • Akkordeonunterricht mit Behinderten - Didaktische Überlegungen im Anschluß an den Bochumer Modellversuch

184 Lumer-Henneböle, Beatrix  

  • Geschichte, Struktur und Reform des niederländischen Sonderschulwesens (Habilitationsschrift)

185 Friedrich, Herma (Lernbehinderte/Singen)

  • Untersuchung zur aktuellen Bedeutung des Liedes im Musikunterricht der Schule für Lb

Vor dem Hintergrund einer ambivalenten Haltung zum Singen von Liedern in der Sonderschule als ein Funktionsfeld unter anderen oder als einzige Möglichkeit eines Musikunterrichts, hatte die von H. F. vorgelegte Arbeit die Aufgabe, den aktuellen Stellenwert des Singens an Sonderschulen für Lb zu überprüfen. Der Untersuchung und ihrer Auswertung geht eine den Stand der Diskussion darstellende Beschreibung des Begriffes "Lernbehinderung" voraus, dem ein Überblick über die Musik in der Sonderpädagogik folgt. Der Problematik des Singens wird dann unter verschiedenen Aspekten nachgegangen, wobei die soziologische Auseinandersetzung zum Verständnis von Singen ihre Bedeutung erhält. Nach dem Aufzeigen der Bedingungen des Singens an einer Schule für Lb wird die Untersuchung innerhalb zweier Schulkreise beschrieben und ausgewertet. Die Ergebnisse und ihre Interpretation bringen interessante Aufschlüsse über den Stellenwert des Singens , über den altersentsprechenden Einsatz und über eine nicht erwartete Änderung des Repertoires der gesungenen Lieder. Aus den Ausführungen und den Ergebnissen leitet die Kandidatin sinnvolle Möglichkeiten des Einsatzes von Liedern im Unterricht ab.

186 Drobig, Jutta (Lernbehinderte/Früherziehung)

  • Musikalische Früherziehung im Spannungsfeld musikimmanenter und musikexpliziter Lern- und Erziehungsziele - dargestellt anhand neuer Konzeptionen

Die musikalische Früherziehung hat in den beiden letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen und zwar einmal unter dem Blickwinkel "musikimmanenter Ziele", wie sie vornehmlich an Musikschulen institutionalisiert anzutreffen sind und zum anderen unter dem Blickwinkel "musikexpliziter Lern- und Erziehungsziele", die in den Förderbereich der Kindergärten und Sondereinrichtungen hineinreicht. Die Autorin untersucht die vorgegebenen Ziele, die nunmehr in Übereinstimmung mit S. AbelStruth mit den Termini "materiale" und "mediale" Richtziele belegt. In dieses Spannungsfeld materialer und medialer Zielsetzungen wird die Analyse zweier neuer Konzeptionen musikalischer Früherziehung gestellt. Die Ergebnisse der Untersuchung sind für die Anwendung dieser Konzepte und für die musikalische Früherziehung allgemein sehr aufschlußreich. In einem kritischen Resümee zeigt die Autorin die Notwendigkeit zu weiterer Forschung auf und warnt aufgrund der Analyse vor überhöhtem Zieloptimismus.


187 Schmidt, Claudia 2 Exemplare (Lernbehinderte)

  • Türkische Musik für türkische Schüler? - Zur Bedeutung der Musik des Herkunftslandes für türkische Schüler an der Schule für Lernbehinderte.

Die Frage nach einer möglichen Bedeutung der Musik des Herkunftslandes, deutlicher ausgedrückt, des Heimatlandes für die Identität ausländischer SchülerInnen in der Bundesrepublik Deutschland ist bisher nicht untersucht worden. Die Autorin beschritt mit ihrer Arbeit also Neuland. Ausgehend von sachlicher Aufarbeitung grundlegender Überlegung zur Frage der Identitätsentwicklung des Menschen schreitet sie fort zur Frage der Anpassungsprozesse ausländischer, insbesondere türkischer Kinder und Jugendlicher als "zweiter Generation" in einem Leben in der Bundesrepublik.

Der Fragestellung nach der Bedeutung der Musik der Türkei für türkische Kinder und Jugendliche, die in der Bundesrepublik leben, schickt die Autorin eine ausführliche und sachliche Darstellung der wesentlichen Merkmale türkischer Musikkultur voraus, wobei insbesondere darauf hinzuweisen ist, daß gerade die Untersuchungen zu neuen türkischen Musikrichtungen auf eigenen Forschungen beruhen - hier ist ein Rückgriff auf Literatur noch nicht möglich.

Im zentralen Kapitel ihrer Arbeit, das - im Plan der Arbeit folgerichtig ein Stück empirischer Forschung darstellt, dokumentiert die Autorin die Befragung von 20 Schülerinnen und Schülern zweier Sonderschulen für Lernbehinderte nach ihrer musikalischen Sozialisation, nach ihrem Gebrauch von Musik und nach dem Bedeutungsträger Musik für eine nationale Identität.


188 Rudolph, Kai (Körperbehinderte/kompensatorische Musikerziehung)

  • Möglichkeiten einer Förderung durch Trommeln in den Bereichen der Sensomotorik und des schulischen Leistungsverhaltens bei einem 12-jährigen Schüler mit Verdacht auf frühkindliche Hirnschädigung

Der Kandidat stellt zunächst die Aspekte frühkindlicher Hirnschädigung dar, die sich besonders auf die Bereiche beziehen, die er mit Mitteln der Musik angehen kann: die Sensomotorik, das Lern- und Leistungsverhalten und die psycho- emotionalen Auswirkungen hierauf. Das Medium, das er schwerpunktmäßig zur Förderung einsetzt, wird von ihm im Zusammenhang mit der Darstellung der Pädagogischen Musiktherapie eingeführt. Eine diagnostische Ausgangsbasis wird durch ausgewählte Testverfahren erreicht. Die aufgenommene Anamnese nimmt einen bedeutenden Teil der Arbeit ein, schließlich werden Stundenverläufe exemplarisch ausgewählt, beschrieben und reflektiert. Die Diskussion der Testverfahren zeigt Ergebnisse, die auf die positive Wirkung der Anwendung des Trommelspiels hinweisen.


189 Lübbering, Uta (Erziehungsschwierige/Didaktik)

  • Projekte im Musikunterricht an der Schule für Erziehungshilfe

190 Schroeter, Katrin (Erziehungsschwierige/Musiktherapie)

  • Wirkung von Musik auf Jugendliche mit Verhaltensstörungen unter dem Aspekt der Beruhigung und Erregung

Die Arbeit ist in drei große Teile gegliedert:

Teil 1 beschäftigt sich mit der Wirkung von Musik.

Ausgehend von geschichtlichen Aspekten und den physiologischen Grundlagen der Wirkungen von Musik, widmet sich die Autorin zunächst den Problemen und Mängeln in der musikalischen Wirkungsforschung.

In der Arbeit werden detailliert die Parameter der Musik und die Musikinstrumente in ihrer Bedeutung für die Wirkungsweise analysiert. Es wird nach der Frage nach dem Einsatz der Wirkungen von Musik im Alltag von Menschen ebenso nachgegangen wie den Fragen nach möglichen schädlichen Auswirkungen. Teil 1 der Arbeit schließt ab mit einer ausführlichen Darstellung zur Musik in ihrer beruhigenden und erregenden Wirkung.

Teil 2 widmet sich der Zielgruppe der Arbeit, nämlich Jugendlichen mit Verhaltensstörungen. Zentrale Begriffe und Probleme der Definition von Verhaltensstörung werden hier anhand relevanter Literatur diskutiert. Ursachen, Erscheinungsformen, Risikofaktoren und Entstehungsbedingungen von Verhaltensstörungen werden dargestellt.

Teil 3 stellt das Kernstück der Arbeit dar und behandelt den Einsatz von Musik bei verhaltensgestörten Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung der erregenden wie beruhigenden Wirkungsweisen.

Dabei geht die Kandidatin zunächst vom Hörverhalten und Hörkonsum Jugendlicher aus. Die Arbeit enthält eine sehr ausführliche Darstellung und Analyse der anwendungsbezogenen Inhalte und Verfahrensweisen von Musikwirkungen bei der beschriebenen Zielgruppe.


191 Schneider, Martin (Körperbehinderte/Didaktik)

  • Förderung schwerstbehinderter Kinder durch Musik an der Schule für Körperbehinderte

192 Linka, Kerstin (Geistigbehinderte)

  • Über Einflüsse eines autistischen Kindes auf die Familie, unter besonderer Berücksichtigung des sprachlichen Aspekts

193 Große Lochmann, Eva 2 Exemplare (Musiktherapie)

  • Über den Einsatz von Musik in Sonderpädagogik, Psychotherapie und Medizin.

194 Schlobach, Katja (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Die musikalische Gestaltung von Liederbüchern als gemeinsamer Gegenstand des Lernens von Geistigbehinderten und nichtbehinderten Schülerinnen und Schülern.

Schulische Integration ist ein vieldiskutiertes Thema. In der vorliegenden Arbeit wird zunächst theoretisch, dann auch praktisch an einem Beispiel erörtert, wie ein gemeinsa-mer Unterricht mit geistigbehinderten und nichtbehinderten Schülerinnen und Schülern möglich ist.

Nach einigen grundlegenden Äußerungen über den Stand der schulischen Integration Geistigbehinderter und die Anforderungen an einen Unterricht in sehr heterogenen Klassen, werden das Prinzip der inneren Differenzierung und die Projektmethode als Möglichkeit des Lernens von Geistigbehinderten und Nichtbehinderten vorgestellt.

Anschließend wird dargestellt, daß gerade Musik durch ihre individuelle Erlebbarkeit und die zahlreichen Möglichkeiten der Betätigung besonders für integrativen Unterricht geeignet ist.

In den folgenden Kapiteln geht es um die musikalische Gestaltung eines Bilderbuches, wobei zunächst die Vorteile eines Bilderbuches für das Lernen Geistigbehinderter aufgezeigt werden und anschließend die verschiedenen Möglichkeiten der Gestaltung eines Bilderbuches vorgestellt werden (insbesondere Verklanglichung, Lieder und Darstellendes Spielen). Die Umsetzung der theoretischen Erkenntnisse in die Praxis ist Inhalt des letzen Kapitels, in dem das integrative Bildungsseminar "Musikalische Gestaltung eines Bilderbuches", das vom 22. bis 24. März 1991 in Paderborn stattfand.


195 Sondermann, Angela (Geistigbehinderte/Körperbehinderte/Musiktherapie)

  • Die Förderung der Interaktionsfähigkeit bei schwerstbehinderten Kindern im Rahmen Pädagogischer Musiktherapie

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198 Marx, Veronika (Geistigbehinderte/Psychologie)

  • Anwendung von Wirkungsweisen der Musikrezeption in der Arbeit mit Geistigbehinderten

199 Boberg, Martina

  • Integration Musik als Mittel zur Integration

200 Gerdes, Antje 2 Exemplare (Erziehungsschwierige/kompensatorische Musikerziehung)

  • Soziales Lernen mit verhaltensauffälligen Kindern - Möglichkeiten im Musikunterricht

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