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wissenschaftliche Arbeiten 1-50 (1968-1975)

 

1  Hüsecken, Ingrid (Lernbehinderte/Psychologie)

  • Vergleichende experimentelle Untersuchung über das Wiedererkennen veränderter musikalischer Gestalten bei Volks- und Lb- Schülern

2 Kuhl, Hans-Georg (Lernbehinderte/Singen)

  • Evangelisches Singen in der Schule für Lb

3 Patz, Hans-Otto (Musikpsychologie)

  • Über den Zusammenhang von Intelligenz und musikalischer Begabung

4 Richtsmeier, Bernd (Lernbehinderte)

  • Musikalische Begabung bei Lernbehinderten

5 Pfafl, Heinz-Georg (Lernbehinderte)

  • Der Musikunterricht als besondere Möglichkeit der musischen Bildung in der Unterstufe der Sonderschule für Lb

6 Blank, Siegfried (Lernbehinderte/Musikerziehung)

  • Möglichkeiten des elementaren Musizierens mit Lernbehinderten, dargestellt am Musikunterricht eines vierten Schuljahres

7 Mattke, Hans-Jürgen (Musikerziehung)

  • Musik als Hilfe für das gehemmte Sonderschulkind

8 Nitz, Heidelinde (Lernbehinderte)

  • Versuch eines Musikhörlehrgangs im dritten Schuljahr der Schule für Lernbehinderte. Ein Beitrag zur Curriculumforschung

9 Düsberg, Irene (Lernbehinderte/Musikpsychologie)

  • Die Messung musikalischer Fähigkeiten (nach A. Bentley) im Gruppen- und Einzelversuch - Eine vergleichende Untersuchung an lernbehinderten Sonderschülern

10 Schwark, Renate (Lernbehinderte)

  • Neue Wege einer musikalischen Grundausbildung in der Grundstufe der Sonderschule für Sehbehinderte

11 Rehmann, Ursula (Blinde/Didaktik)

  • Hilfen zum Hören von Musikwerken bei Blinden

12 Klepac, Mira (Körperbehinderte/Musiktherapie)

  • Musiktherapie an einem hirngeschädigten Kind. Neue Wege einer musikalischen Grundausbildung in der Grundstufe der Sonderschule für Lb

13 Vette, Ernst (Erziehungsschwierige/Musiktherapie)

  • Der therapeutische Aspekt in der musikalischen Gruppenimprovisation bei verhaltensgestörten Schülern

Der Verfasser vertritt in seiner Arbeit den Standpunkt, Musiktherapie könne im Rahmen der Sonderschule und hier vor allem bei verhaltensgestörten Kindern geleistet werden. Diese nicht unumstrittene Meinung sichert der Verfasser durch Besinnung auf die Verwurzelung der Pädagogischen Musiktherapie in der Psychotherapie ab und findet die gemäße Anwendungsform in der Herausstellung des Spiels als therapeutisches Mittel. Den geeigneten Weg sieht der Verfasser in der Gruppenimprovisation, wie sie vor allem L. Friedemann handhabt. Seinen eigenen Versuch und eine Reihe der Friedemann'schen Modelle untersucht er unter therapeutischen Aspekten.


14 Leese, Klaus (Geistigbehinderte/Musiktherapie)

  • Die Beziehung zwischen Musikunterricht und Musiktherapie an Schulen für Gb

15 Grotkamp, Martin (Geistigbehinderte/Musiktherapie)

  • Der Ertrag musiktherapeutischer Ansätze für den Musikunterricht bei Geistigbehinderten

Die Arbeit will nachprüfen, wieweit musiktherapeutische Ansätze für den Musikunterricht von Bedeutung sind. Neben einer allgemeinen Reflexion über die Praxis der Anwendung von Musik in der Sonderschule für Gb , führt der Verfasser die Musiktherapie auf den Bereich der Psychotherapie zurück.

Von hier aus gewinnt er die Position zu seinem Urteil, daß sich keine Trennung zwischen einer pädagogischen, einer psychtherapeutischen und einer medizinischen Musiktherapie ziehen läßt. Aufgrund dieser Erkenntnis sichtet er Berichte über den Einsatz der Musik bei Behinderten und stellt Forderungen für den Einsatz von Musiktherapie im Unterricht auf.


16 Speich, Klaus (Sehbehinderte/Didaktik)

  • Sensibilisierendes Hören im Umgang mit Geräuschen, Klängen und Instrumenten - ein Lehrgang für die Oberstufe der Schule für Sehbehinderte

17 Hüsecken, Ingrid (Geistigbehinderte/Psychologie)

  • Über die spezifischen Auswirkungen verschiedener Musikstücke auf geistigbehinderte Kinder unter den Aspekten der Beruhigung und Erregung

18 Langemeyer, Maria-Elisabeth (Lernbehinderte/Didaktik)

  • Musikhören und Musikübung als Weg zum Verständnis von Musik

19 Ludwig, Elsa (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Umgang mit Musik bei geistigbehinderten Kindern als Unterricht in Musik

Begründung: gb Kinder und Jugendliche hören häufig in ihrer Freizeit und nach Schulabschluß Musik; Hören von Musik ist das Grundverhalten überhaupt gegenüber Musik, "denn Musik läßt sich nicht anders als hörend erleben"; Überangebot an Musik "verwirrt" den jugendlichen Hörer; es besteht u.a. die Gefahr der Manipulation durch Musik jeglicher Art

Ziele: Erziehung zum Hören, d.h. zum bewußten, verstehenden Hören; Einsicht in die musikalische Aussage; Sensibilisierung der auditiven Wahrnehmung; Abbau von einseitigen Hörgewohnheiten; Bekanntmachen mit Musik als Hilfe zur Bewältigung des Musikangebots; Stärkung der musikalischen Ausdrucksfähigkeit; dient heilpädagogischen Funktionen;

Inhalte: "Musikübung", d.h. Hören von unmittelbar vorgetragener oder vom Tonträger übermittelter Musik, Selbermachen von Musik auf dem Orff'schen; Instrumentarium, auf Umweltmaterialien, körpereigenen sowie anderen Instrumenten

Methode: Entdecken und Kennenlernen von Klang und Material bei Schlagwerk und Stabspielen; Umgang mit diesen Instrumenten in freiem und gebundenem Spiel; Wiedererkennen von Instrumenten und Musikstücken die vom Tonträger dargeboten werden; sprachliches und ausdrucksmäßiges Äußern zu gehörter Musik;


20 Klemisch, Roswitha (Lernbehinderte/Singen)

  • Erzählende Musik im Musikunterricht der Schule für Lb, dargestellt am Bänkellied

21 VERLUST VERLUST VERLUST


22 Haetzhold, Angela (Sprachbehinderte/kompensatorische Musikerziehung)

  • Musik als Hilfe in der Sprachheilarbeit

23 Heinzerling, Gisela (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Der Ertrag neuer musikpädagogischer Prakitken für den Musikunterricht in der Mittelstufe

Verständnis von Musikunterricht: Keine strikte Trennung von musikimmanenten und fachlichen Zielen (auch nichtfachliche Ziele sollen durch einen Fachunterricht, wie z. B. Musik verfolgt werden)

Ziele: 1) Die Schüler sollen mit den vielfältigen Erscheinungsformen der Musik bekannt gemacht werden / 2) Sie sollen befähigt werden, sich des Musikangebots der Gegenwart, sei es selber machend oder hörend zu bedienen / 3) Beim Umgang mit Musik sollen allgemein geistige Interessen geweckt und eine allgemeine Fähigkeit zum Umgang und zur Zusammenarbeit mit anderen gefördert werden."

Es geht primär darum, den Schülern einen Überblick über das vielfältige Musikangebot und Kriterien zur Einordnug zu geben (z.B. kritisches, auswählendes Verhalten gegenüber Musik) und nicht um die Vermittlung von musikalischem Handwerkszeug. Darüber hinaus geht es im Musikunterricht "nicht mehr nur um "Unterricht in Musik" im Sinne von Antholz, sondern gleichzeitig - und bei behinderten Kindern vorrangig - um die Verwirklichung nicht- fachlicher Ziele."

Sachgebiete: 1) Musik hören / 2) Musik machen / 3) Transposition von Musik

Inhalte: zu 1) Schulung der Wahrnehmung an Klängen und Geräuschen; Hören von selbstproduzierter und dargebotener Musik unter formalen, melodischen, dynamischen, temporalen, instrumentalen Aspekten; Anbahnung einer Orientierung über Musik aus verschiedenen Bereichen sowie Erarbeitung ihrer typischen Funktionen; zu 2) Musikmachen in instrumentaler oder vokaler Form. zu 3) "Umsetzen von gehörter Musik in Bewegung, Tanz, spielerische Aktionen und bildliche Darstellung."

Heinzerling erwähnt des weiteren Grenzen der Produktion, Improvisation und Transposition von Musik, die den geistig behinderten Schülern durch ihre Behinderung gesetzt werden (sie lehnt aus diesem Grund z.B. das Notenlernen in der Schule für Gb ab).


24 Kebe, Ilona (Körperbehinderte/auditive Wahrnehmung)

  • Übungen zum auditiven Wahrnehmungstrainig als Teil des Musikunterrichts bei geistigbehinderten Kindern

Ziele und Inhalte: 1) Erzeugung von bewußten Geräuscherlebnissen, Hinführung zum bewußten Hören; 2) Geräusche unterscheiden, der Geräuschquelle zuordnen und diese benennen lernen; 3) Richtung des Klanges oder Geräusches wahrnehmen lernen; 4) Verstehen bestimmter charakteristischer Merkmale eines Tones


25 Fritze, Christa (Lernbehinderte/auditive Wahrnehmung)

  • Untersuchung zur Förderung der auditiven Wahrnehmung bei lernbehinderten Sonderschülern

26 Heiermeier, Gerlinde (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Das Kennenlernen von Instrumenten als Hilfe zum Hören von Musik

Verständnis von Musikunterricht: Keine Unterscheidung von päd. Musiktherapie und Musikunterricht

Zum Hören von Musik: Begründung musikpädagogischer Maßnahmen: Aufgrund des übergroßen Musikangebots durch die Massenmedien besteht vor allem bei den diesem Angebot kritiklos gegenüberstehenden geistig Behinderten die Gefahr der Abstumpfung, der Unfähigkeit, sich für anspruchsvolle Musik offenzuhalten und der Manipulation. Aus diesem Grunde ist die Hinführung der Schüler zu kritischem, bewußtem Hören im besonderen Maße in der Sf-Gb notwendig.

Ziele: Hinführen zum bewußten Musikhören, dessen Voraussetzung das Erkennen der Strukturen innerhalb eines Musikstückes ist; Heranführen der Schüler an große Werke, ernste Musik;

Inhalte: Hören von selbsthergesteller und dargebotener Musik vom Tonträger, Klang- und Schallspiele auf verschiedenem Instrumentarium, Selbstbauen von Instrumenten; Vorstellungen sollen die Schüler über das Kennenlernen von Instrumenten gewinnen. Deren charakteristische Klänge bieten dann beim Hören von Musik eine Orientierungs- und Strukturierunghilfe; - Das Kennenlernen von den Schülern relativ unbekannten Instrumenten könnte über ihr Aussehen, ihre Spieltechnik, über das Erkennen ihres Klangs von einer Tonbandaufnahme und schließlich über das Erkennen der Instrumente in einem unbekannten Musikstück geschehen. Die Instrumente sollten im Original vorgestellt werden; Bei Instrumenten, die den Schülern vom Namen, Aussehen und Klang her schon bekannt sind, kann das Wissen über die Instrumente durch eine bildhafte Darstellung und Selbstbauen vertieft werden.


27 Busse, Günther (Geistigbehinderte/Tanz)

  • Tanz als Hilfe zur Persönlichkeitsentwicklung bei Geistigbehinderten

28 Launhoff, Marlene (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Möglichkeiten der Behandlung von Schlagern in einer Oberstufe der Schule für Gb

Begründung der Unterrichtsreihe: Hören von Schlagern ist eine weit verbreitete Freizeitbeschäftigung bei geistig Behinderten; durch die Behandlung diese Themas im Musikunterricht werden die Schüler motiviert; da Geistigbehinderte der Umwelt unkritischer gegenüberstehen, sind sie Manipulationen durch im Schlager vermittelte Werte und Normen eher ausgesetzt; die Bewußtmachung von Umweltfaktoren, die u.a. Verhaltensstereotypien und Rollenschemata vermitteln, Zwänge ausüben, trägt zur Emanzipation bei; Musik hat positive Wirkungen auf die Bewegungsabläufe, die Spracherziehung und die Verhaltensweisen in der Gruppe; Hören von Musik ist Voraussetzung für jede Art musikalischer Betätigung;

Ziele: Training der auditiven Wahrnehmungsfähigkeit; Verhalten des Schülers soll im Sinne einer Lösung von Störungen und einer Anbahnung eines kommunikativen Verhaltens beeinflußt werden; Steuerung des Rezeptionsverhaltens


29 Holl, Elisabeth (Geistigbehinderte/Freizeit)

  • Untersuchung zum Freizeitverhalten bei geistigbehinderten Jugendlichen

Auf der Basis einer Umfrage an die Eltern geistigbehinderter Jugendlicher, erlangt die Verfasserin aufschlußreiche Einblicke in das Freizeitverhalten dieser Jugendlichen. Da zum Thema nur spärlich Literatur zu finden ist, war die Verfasserin auf die Entwicklung eines eigenen Verfahrens angewiesen, das aus dem umfassenden Fragenkatalog der Umfrage und einer gleichgerichteten Befragung der Jugendlichen bestand. Hieraus ergeben sich neben Übereinstimmungen eine Reihe interessanter Einblicke in die Freizeitrealität und in die Wunschvorstellung von Eltern und Jugendlichen.


30 Schulz, Hans-Joachim (Lernbehinderte/Didaktik)

  • Ein Weg zum Hören von Musik über die Gestaltung von Klangexperimenten in der Unterstufe der Schule für Lb

Der Verfasser unternimmt den Versuch, das Hören von vorgeführter Musik mit Hilfe von experimentellen Übungen zu intensivieren. Nach einer Besinnung über den Stellenwert des Musikhörens und einer Klärung des Begriffes "Klangexperimente" stellt er einen Lehrgang vor, der systematisch das Experimentieren mit Klängen und Geräuschen behandelt. Die erste Unterrichtseinheit seines Lehrgangs ist identisch mit der letzten, beide haben das Hören eines Konzertes zum Inhalt. Anhand von Schüleraussagen kann der Verfasser feststellen, daß in der letzten Unterrichtsstunde ein wesentlich differenzierteres Hören gelang als in der ersten.


31 Jaehnke, Erika (Geistigbehinderte/Instrumentalspiel)

  • Möglichkeiten und Probleme des Blockflötenspiels mit geistigbehinderten Kindern

Verständnis von Musikunterricht: Keine Unterscheidung zwischen Musikunterricht und pädagogischer Musiktherapie

Zum Instrumentalunterricht: Ein Musikinstrument hat einen größeren Aufforderungscharakter als die Sprache

Ziele: 1) Eröffnen einer sinnvollen Möglichkeit für die gegenwärtige und zukünftige Freizeitbeschäftigung gb Schüler; 2) Einwirken auf die Verhaltensweisen und Persönlichkeitsentwicklung, z.B. auf das Selbstwertgefühl, die Selbstzufriedenheit und damit auf die Lernbereitschaft; 3) Bereitstellen eines Mediums zur Kommunikation, zur Selbstbeschäftigung, zum Ausdruck, zum Abreagieren, zum Versetzen in eine andere Stimmung, zum Kennenlernen und Beherrschen seines Gefühlslebens

Methode: vom Einzelspiel zum Gemeinschaftsspiel; spielerischer Einsatz; Motivation der Schüler durch anregende Materialien und Übungen


32 Steinbrecher, Gabriele (Blinde/Rhythmik)

  • Möglichkeiten der Rhythmik im Unterricht mit Schülern des Primarberichs der Blindenschule

Um Möglichkeiten der Rhythmik im Unterricht mit Schülern des Primarbereichs der Blindenschule aufzuzeigen, legt die Verfasserin in ihrer Arbeit Grundlagen in der Beschreibung der Anwendungsbereiche der Rhythmik und der Besonderheit der Behinderungen durch Blindheit dar. und zieht Ziele der Blindenpädagogik im Primarbereich hinzu. Vor diesem Hintergrund stellt sie den sinnvollen Einsatz von Rhythmik als Erziehungsprinzip und als Fach dar, das in der Lage ist, bestimmte Ausfallerscheinungen zu beheben oder auszugleichen.


33 Steinmann, Brigitte (Geistigbehinderte/Rhythmik)

  • Was ist Rhythmik?

34 Kegelmann, Marianne (Körperbehinderte/Rhythmik)

  • Rhythmik als Hilfe zur Umweltbewältigung in der Schule für Kb

35 Voß, Jürgen (Lernbehinderte/Didaktik)

  • Popmusik im Musikunterricht an der Schule für Lb

36 Klöckner, Maria (Lernbehinderte/Rhythmik)

  • Rhythmik als Unterrichtsfach, Versuch der Erstellung einer Taxonomie

37 Püster, Christel (Körperbehinderte/Rhythmik)

  • Auditive Wahrnehmungsförderung- Rhythmik- Musik- Umwelterfahrung

38 Beckmann, Gerhard (Instrumentalunterricht)

  • Schlaginstrumente im Musikunterricht

39 Voß, Jürgen (Lernbehinderte/Didaktik)

  • Popmusik im Musikunterricht an der Schule für Lb

40 Rucha, Hans-Dieter (Geistigbehinderte/Früherziehung)

  • Erziehung zur Freizeitgestaltung bei Geistigbehinderten

41Härter, Annette (Geistigbehinderte/Didaktik)

  • Möglichkeiten und Grenzen einer Musik mit Stimme im Musikunterricht der Mittelstufe der Schule für Gb

Die Verfasserin hatte sich zur Aufgabe gestellt, in einem Unterrichtsversuch die Möglichkeiten der Verwendung der Stimme im Musikunterricht zu erproben. Sie konnte aufzeigen, daß einerseits Singen als selbstverständlicher Anteil des Musikunterrichts bei Geistigbehinderten gefordert wird, andererseits jedoch die Forschung darauf hinweist, daß die Stimme bei Geistigbehinderten deutliche Abweichungen von der Normalstimme zeigt. Vor diesem Hintergrund war der Unterrichtsversuch zu begründen und durchzuführen. Die Verfasserin entwickelt die Konzeption einer "Musik mit Stimmen", die den Einsatz der Stimme im musikalischen Bereich meint, die über das Singen von Liedern hinausgeht. Die Versuche des Seminars Dortmund fortsetzend, kommt sie zur Formulierung von Grenzen und Möglichkeiten dieser Kategorie des Musikunterrichts.


42 Göertz, Edelgard (Erziehungsschwierige/Didaktik)

  • Zur Begründung einer Didaktik der Musik an der Schule für Erziehungshilfe

43 Winden, Ulrike (Körperbehinderte/Rhythmik)

  • Die Bedeutung der Bewegung in der Rhythmik bei Körperbehinderten

Die rhythmisch- musikalische Erziehung impliziert von ihrem Grundverständnis her das Merkmal der Bewegung. Auf dieses Merkmal richtet die Verfasserin ihr Augenmerk. Sie beschreibt die Bewegung in ihrer Bedeutung für die Entwicklung des Kindes, in dem Verständnis der rhythmisch- musikalischen Erziehung und im Bezug auf die Möglichkeiten Körperbehinderter. In diese drei Bereiche dringt die Verfasserin umfassend ein, um auf der so gewonnenen Basis über die Bedeutung der Bewegung in der Rhythmik bei Körperbehinderten reflektieren zu können.


44 Anstadt, Karl-Hermann (Lernbehinderte/Instrumentalunterricht)

  • Instrumentalunterricht bei lernbehinderten Schülern (Blechblasinstrumente)

Der Verfasser nimmt einen über längere Zeit laufenden Unterrichtsversuch, an dem er selbst als Unterrichtender beteiligt war, zum Anlaß, die Hintergründe des objektiven Fehlschlages zu interpretieren. Er geht davon aus, daß eine wesentliche Rolle an diesem Scheitern das Lehrerverhalten spielte. So gewinnt er die Konzeption zu seiner Arbeit in der Weise, daß er dem Lehrer Material bereitstellen möchte, um einem künftigen Versuch zum Erfolg zu verhelfen.


45 Schwiegh, Helga (Musikpsychologie)

  • Möglichkeiten der Testanwendung im Musikunterricht

46 Becker, Wolfgang (Körperbehinderte/Didaktik)

  • Elektroakustische Geräte und ihre Bedeutung für den Musikunterricht an der Schule für KB

47 Lumer, Beatrix (Körperbehinderte/Musiktherapie)

  • Pädagogische Musiktherapie an der Schule für Körperbehinderte

48 Wilker, Bettina (Körperbehinderte/kompensatorische Musikerziehung)

  • Perzeptionsstörungen bei cp- Kindern- Möglichkeiten der Kompensation im Rahmen des Faches Musik an der SfKb

Die Verfasserin legt mit dieser Arbeit die bisher umfassenste und wissenschaftlich genaueste Synopse der Grundlagen der Perzeptionsstörungen für unser Fach vor. Die Forschungsergebnisse werden aus über 140 Quellen im Sinne der gestellten Aufgabe zusammengetragen.


49 Palmowski, Winfried (Erziehungsschwierige/Musiktherapie)

  • Möglichkeiten und Grenzen einer Musiktherapie an Sonderschulen für Erziehungshilfe

Die in den letzten Jahren zunehmend in den Vordergrund tretende Musiktherapie beachtet in erster Linie den medizinisch und hier vor allem den klinisch sich darbietenden Fall. Im pädagogischen Bereich wird seit Bestehen von Hilfs- später Sonderschulen von der therapeutischen Bedeutung von Musik gesprochen, Lehrpläne und Richtlinien sind oft Indikationsanzeigen vergleichbar, die sich auf das Mittel Musik beziehen. Vor diesem Hintergrund einerseits realistischer Einflußmöglichkeiten durch Musik und andererseits dem Wunschdenken über ein Wundermittel legt der Kandidat seine Arbeit ab.

Um die in der medizinischen Therapie vorwiegend bei Neurosen und funktionalen Störungen nachgewiesenen Wirkungen für die Schulen für Erziehungshilfe zu bedenken, geht der Autor den Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen im Schulalter nach. Einer detaillierten Begründung der Verwendung des Begriffs "verhaltensauffällig" im Gegensatz zu dem vielfach üblichen Terminus "Verhaltensgestört" bzw. "erziehungsschwierig" folgt die Beschreibung der beiden großen Gruppen von Verhaltensauffälligkeit an den Schulen für Erziehungshilfe: Die Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen mit funktionalen Störungen und die bei Kindern und Jugendlichen mit organischen Hirnschäden.

Hieraus gewinnt der Autor Ansatzpunkte für die Entwicklung einer Systematik der Musiktherapie, deren Verfahrensweisen auf die besonderen Auffälligkeiten angesetzt werden können. Auf Grund von Kenntnissen gegenwärtiger musiktherapeutischer Verfahren im medizinischen wie im pädagogischen Bereich entwickelt er eine für die Schule für Erziehungshilfe geeignete Konzeption. Die Musiktherapie ist vom Unterricht in Musik von ihrem Ziel und teilweise von ihrem Verfahren her zu scheiden. Die aus der Systematik zum Schüler der Schule für Erziehungshilfe gewonnenen Zielvorstellungen werden danach ausgefaltet.

Schließlich wurde vom Autor auf der Basis vorhandener Konzepte und eigener Befragungen an Sonderschulen für Erziehungshilfe eine Beispielliste erstellt, durch die die vorhergehenden Überlegungen konkretisiert werden.


50 Holl, Elisabeth (siehe Nr.29)


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