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Tag der SING-Kulturen 10/04/2010

Einen ganzen Tag lang ging es an der TU Dortmund ums Singen. Beim Projekt "!SING Kulturen" am Samstag, 10. April 2010 diskutierten und arbeiteten die TeilnehmerInnen zu den Themen, wie "Singen in den Religionen", "Kinderliedkulturen" oder "Singen in den Kulturen".

 

Der Tag bereitete auf das RUHR.2010-Großprojekt "!SING Day of Song" am 5. Juni 2010 vor.

Die Leitung übernahm Irmgard Merkt.

 

Programmablauf      

Impulsvortrag von Univ.-Prof. Dr. Irmgard Merkt

„Vom Gebrauch der Stimme. Singen in den Kulturen.“

Von der Naturstimme zur Virtuosität, vom Alltagsgebrauch zum Kunstgenuss – Singen in den Kulturen.

 

Workshop 1: Singen in den Religionen

(Moderation: Prof. Dr. Irmgard Merkt)

Das Lob des Höchsten: In welchen Worten und mit welcher Stimme preisen die Religionen „Das Höhere“ oder „Den Höchsten“? Das persönliche Singen als Ausdruck des Nicht-Alltäglichen und Besonderen ist hier gemeint, nicht die Kunst- und Kirchenmusik. Auch ein interreligiöser Dialog – diesmal unter musikalischen Gesichtspunkten.                 

 

Workshop 2: Kinderliedkulturen

(Moderation: Dr. Eva-Krebber Steinberger und Özge Ilayda)

Lieder für und mit Kindern von 3-6 Jahren sind meist Spiel- und Bewegungslieder. Sie erklären den Kindern die Welt, sie unterstützen spielerisch die Sprachentwicklung und bringen Kinder und Erwachsene zum Lachen. Welche Melodien, Bewegungs- und Sprachspiele und Späße verwenden die Kulturen?                

Hier finden Sie die Powerpointpräsentation zum Workshop.

Hier finden Sie die vorgestellten Musikbeispiele im Audioformat zum Download.

 

Workshop 3: Lieder der Migration

(Moderation: Frank Baier)

Fremd und doch Zuhaus: Die Lebenssituation der Migration spiegelt sich auch im Lied, das den  „inneren Klang“, die eigene Sprache und den eigenen

Stimmklang repräsentiert. Wovon und mit welcher Stimme singen Menschen aus anderen Ländern im Ruhrgebiet?

                      

Workshop 4: Lieder auf Reisen - das Bartók- Projekt.

(Moderation: Birger Gesthuisen)

Der Komponist Béla Bartók hat im Jahr 1936 in der Türkei Volksmusik gesammelt und war immer wieder überrascht, dass er Melodien fand, die es auch in Ungarn gab. Heute sind viele der türkischen Lieder im Ruhrgebiet  lebendig: Lieder reisen mit den Menschen.

Der ungarische Musikwissenschaftler Janos Sipos erläutert die türkisch- ungarische Verbindung anhand einiger Beispiele – und der türkische Musiker   Sabri Uysal zeigt zusammen mit dem Istanbul Bartok Quartett das aktuelle Leben der Lieder im Ruhrgebiet.

Das Bartók-Projekt verbindet die drei Kulturhauptstädte Istanbul – Pécs – Metropole Ruhr auf musikalische Weise.

 

 Abendkonzert im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund

Das Istanbul Bartok Quartet mit Ayse Tütüncü, Timucin Gürer, Sakir Oguz Buyukberber und Gokce Gurcay

spielt Lieder aus der Sammlung Bartók und eigene Kompositionen.