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Displace Marilyn Monroe

Ein Musiktheaterprojekt von I CAN BE YOUR TRANSLATOR.
Premiere am 18. März 2014 im domicil Dortmund.

 

Dortmund. Mit „Displace Marilyn Monroe“ veranstaltet das inklusive Kollektiv I CAN BE YOUR TRANSLATOR nach diversenPostkarte Marilyn_klein Konzerten seinen ersten Theaterabend. Auch 50 Jahre nach ihrem Tod büßt Marilyn Monroe nichts an Glanz, Reiz und Widersprüchlichkeit ein. Und so dient diese immer noch präsente Ikone den Akteuren als Projektionsfläche für die Auseinandersetzung mit der eigenen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

 

Was also passiert, wenn zehn Menschen – Frau, Mann, groß, klein, blond oder brünett, mit oder ohne Bart – auf die Bühne kommen und sehr überzeugend von sich behaupten: „Ich bin Marilyn Monroe“? Es entsteht ein heterogenes und tragikomisches Szenario, das die Zerrissenheit der Ikone förmlich greifbar werden lässt.

 

Diese Zerrissenheit ist die inhaltliche, wie auch musikalische Grundlage für die Umsetzung von „Displace Marilyn Monroe“. Die Themen reichen von der glanzvollen Oberfläche über dunkle Tiefen bis hin zu einer emanzipierten und dennoch von Selbstzweifeln durchdrungenen Frau. Musikalisch orientiert sich das Ensemble an den Originalsongs von Marilyn Monroe, die in eine moderne und zeitgemäße Form überführt werden. Sie dienen als inhaltliche Brücken zwischen Themen und schaffen einen atmosphärisch roten Faden.

 

Auf der Basis von Songs und Filmsequenzen mit Marilyn Monroe entstanden unter der Leitung eines Musik- und Regieteams Choreographien, Narrationen, Improvisationen und szenische Elemente. Das inklusive Kollektiv I CAN BE YOUR TRANSLATOR besteht aus Musikern der Hamburger Experimentalpopband „Station 17“ sowie acht Dortmunder Musiker_innen. 

 

Die Premiere findet am 18. März 2014 um 19:30 Uhr im Dortmunder Jazzclub domicil, einem ehemaligen Kino, statt.

 

Von und mit: Kathrin Eckhoff, Christian Fleck, Linda Fisahn, Milli Häuser, Achim Kämper, Bastian Ostermann, Anna Reizbikh, Christian Schöttelndreier, Alexander Tsitsigias, Laurens Wältken

 

Regie, Dramaturgie und Text: Lis Marie Diehl, Christoph Rodatz

Kostüm: Julia Strauß

Maske: Sarah Weigelt

Assistenz: Julia Hülsken, Lina Jung

Bühne: Stückwerk - Objekt- und Raumdesign

Ton & Licht: domicil Haustechnik

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Julia Knies

Zeichnungen: Angela Kaballo

Grafik: Christoph Rodatz

Fotos: Sarah Weigelt, Oskar Neubauer

Webseite: Lucas Pleß

 

 

Pressekontakt:

Julia Knies

presse@icanbeyourtranslator.de

www.icanbeyourtranslator.de

 

„Displace Marilyn Monroe“ ist eine Produktion von inTakt e.V. und wird gefördert von der Aktion Mensch, dem Kulturbüro Dortmund, der Bezirksregierung Arnsberg, dem Landesbüro Freie Kulturarbeit NRW sowie der DEW21.

 

 

Displace Marilyn Monroe

Beteiligte Institutionen und Personen:

 

I CAN BE YOUR TRANSLATOR

Das Kollektiv I CAN BE YOUR TRANSLATOR gründete sich als eines von vielen Ensembles, die aus dem Dortmunder Modell:Musik (DOMO) hervorgegangen sind. Das Dortmunder Modell war ein Projekt der TU Dortmund, das hauptamtlich von Prof. Dr. Irmgard Merkt, Claudia Schmidt und Lis Marie Diehl geleitet wurde. Zwischen April 2010 und März 2013 wurde in DOMO ein systematisches Musikangebot für erwachsene Menschen mit Behinderung in den Bereichen Breitenbildung, Talentförderung und Semi-Professionalisierung entwickelt. Als ein Ergebnis dieser drei Jahre, sind verschiedene inklusive Ensembles und Projekte in Kooperation mit Musiker_innen und Bands aus der Region und ganz Deutschland hervorgegangen.

 

Dazu gehört auch I CAN BE YOUR TRANSLATOR, eine Experimentalpopband unter Leitung von Christian Fleck und Alexander Tsitsigias. Beide sind unter anderem Mitglieder der auch inklusiv arbeitenden Hamburger Band Station17. TRANSLATOR sind bislang in mehreren Konzerten, unter anderem Borusseum, Dortmunder U, FZW aufgetreten. 2012 stieß Christoph Rodatz zu I CAN BE YOUR TRANSLATOR hinzu. Er arbeitet seit Jahren von Dortmund aus als Regisseur und fühlt sich in vielen Genres zu Hause. So ist er Filmemacher, führt Regie im Bereich des Kabaretts oder konzipiert und inszeniert als Teil von New Guide to Opera experimentelle Musiktheaterstücke.

 

Mit „Displace Marilyn Monroe“ brechen I CAN BE YOUR TRANSLATOR in den für sie neuen Bereich der darstellenden Künste auf. Dabei ist es ihnen wichtig, ihre bisher etablierten Arbeitsweisen fortzuführen. Auf der Basis von Improvisationen und situativen Eingriffen, werden alle Musiker, mit und ohne Behinderung, ihren jeweiligen Zugängen zu Musik angemessen in flachen Hierarchien und durch kleinste Impulse eingebunden.

 

Vereinsbeschreibung: InTakt e.V.

Der Verein InTakt.e.V. wurde als Verein Klangbrücke e.V. im Jahr 1994 gegründet. Zweck ist laut Satzung die Förderung und Integration behinderter Kinder, Jugendlicher, Erwachsener und alter Menschen durch Kunst und Kultur, insbesondere durch Musik. Zunächst wurde der Verein im Angebot von Musik-Förderstunden für Kinder mit Behinderung tätig. Ab 1998 begann er mit der Unterstützung und Durchführung der Veranstaltungen “Europa InTakt”, die 2003 (danach 2005, 2007) erstmals mit Gruppen aus sieben Ländern international stattfand. Für das Kulturhauptstadt-Projekt Europa InTakt.2010 führte der Verein die Konzertreihe “Konzerte der Sonderklasse” durch. Da sich der Name InTakt ab 2003 immer mehr zu einem Begriff für Kultur und Inklusion entwickelte, änderte der Verein Klangbrücke e.V. 2010 seinen Namen in InTakt e.V

 

DOMO - Dortmunder Modell: Musik

Das Dortmunder Modell:Musik (DOMO) gestaltet inklusive Musikkultur: Menschen mit Behinderung erhalten Instrumentalunterricht, nehmen an Kompaktphasen und Workshops teil, werden Mitglieder verschiedener Ensembles und treten im Rahmen von Konzerten öffentlich auf. Breitenbildung, Talentförderung und (Semi-) Professionalisierung sind die zentralen Anliegen von DOMO:Musik. Dabei kooperiert DOMO mit MusikerInnen und Bands aus der Region und ganz Deutschland. Von experimenteller Musik, über Pop und Rockmusik bis zum klassischen Ensemble sind musikalisch alle Genres vertreten. 2010 begann DOMO mit einer umfassenden Befragung in allen drei Dortmunder Werkstätten für behinderte Menschen. Im ersten Jahr der Breitenbildung nahmen nach ca. 800 “musikalischen Interviews” nahmen 300 Menschen an Angeboten inner- und außerhalb der Werkstätten teil. In der Phase der Talentförderung entstanden erste Ensembles, die bereits zu unterschiedlichen Gelegenheiten auftraten (Einladung zum internationalen Theaterfestival “Alles muss raus!” in Kaiserslautern, Borusseum Dortmund, Dortmunder U u.v.a.m.). Die Kooperation zwischen DOMO und der Brassband Marshall Cooper wurde 2011 von der Miriam Stiftung mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

 

DOMO:MUSIK wird durchgeführt vom Lehrstuhl Musik der Fakultät Rehabilitationswissenschaft an der TU Dortmund und gefördert vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW.